Morgen, Küche, wird’s was geben!

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Morgen, Küche, wird’s was geben!

Foto: iStock/liveslow

Wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen und sich das Christkind Türchen für Türchen in großen Schritten nähert, dann möchte jeder Raum des Hauses in weihnachtlichen Glanz gehüllt werden – das macht natürlich vor der Küche nicht Halt!

Falls Ihnen der hübsch angerichtete Keksteller als dekoratives Element nicht ausreicht, haben wir in unserem heutigen Blogeintrag Tipps, um Weihnachten in Ihre Küche zu holen.

Merry Schlicht-Mas
Das Wichtigste zuerst: Kitsch war gestern, diesjährige Adventdekoration ist schlicht und natürlich. Der Trend zu den skandinavischen Designwerten Minimalismus, Schnörkellosigkeit und Funktionalität ist zu jeder Jahreszeit zu beobachten. Die wichtigsten Zutaten für weihnachtliche Arrangements sind demnach Holz, Zapfen und Tannenzweige, die – wenn der vorweihnachtliche Stress an den Nerven nagt wie der kalte Wind an der Nasenspitze – einfach schnell mit den passenden Kerzen dekorativ am Teller angerichtet werden können. Was die Farbe der Kerzen betrifft, gibt es in diesem Jahr nur eine richtige Wahl: weiß wie Schnee. Duftkerzen, die nach Tannennadeln, Orange oder Zimt riechen, verbreiten weihnachtliche Stimmung, auch wenn (noch) keine Kekse im Ofen warten.

Lasst uns froh und findig sein
Ist so eine stimmige Platte erst einmal angerichtet, sieht sie natürlich in jedem Raum super aus. In der Küche benutzt man hingegen auch gerne, was sich nur dort anbietet: etwa eine gusseiserne Gugelhupfform, die mit Tannenzweigen, -zapfen und Moos und ausstaffiert wird. Wer dieses Gesteck zum Adventkranz umfunktionieren möchte, sollte die Kerzen am Boden der Form gut sichern, damit es kein böses Erwachen aus dem Weihnachtstraum gibt. Statt Kuchenformen eignen sich auch Keksdosen im Retrolook oder hübsche Teetassen für weihnachtliche Kompositionen – und eine unendliche Anzahl von anderen Küchenutensilien, die sich in Laden und Schränken finden. Auch Nüsse und Äpfel sind gerngesehene Gäste in diesen natürlich-verspielten Arrangements. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Ihr Finderlein kommet
Die beste Freundin jedes dekorationsaffinen Menschen ist übrigens eine Etagere: Auf mehreren Stockwerken lassen sich Christbaumkugeln, Zweige und die üblichen Verdächtigen gefällig anrichten.

Eine nette Idee für Fans von Upcycling: Gereinigte Glasflaschen können als Kerzenhalter ein erfolgreiches Comeback auf Fensterbrett oder Küchentisch feiern. Der untere Rand der Kerze wird dafür leicht angeritzt, um einen guten Halt in der Flasche zu gewährleisten. Wer sich mit Kleber- und Pickerlresten an den Flaschen plagt, kann diese übrigens mit ein paar Tropfen Speiseöl restlos entfernen.

Foto: iStock/OksanaKiian

Kling, Glöggchen, klingelingeling
Wenn die Küche dann in adventlicher Pracht erstrahlt, fehlen nur noch Gäste und ein Topf voller Apfel-Glögg, um das Warten auf Weihnachten gänzlich zu versüßen. Mit diesem Rezept wünschen wir Ihnen einen wunderschönen Advent und stimmungsvolle Weihnachten:

1 Liter naturtrüber Apfelsaft
2 Äpfel
1 Orange
50 Gramm Rosinen
50 Gramm abgezogene Mandelstifte
3 Zimtstangen, 2 Nelken, 2 Kardamomkapseln, 2 Scheiben frischer Ingwer
20 Gramm Vanillezucker
Nach Belieben: 100 Milliliter Rum

Orange auspressen, Äpfel in Stücke schneiden und miteinander vermischen. Rosinen und Mandelstifte zugeben. Für die alkoholische Variante des Punsches auch Rum hinzufügen. Ziehen lassen. Den naturtrüben Apfelsaft mit einem halben Liter Wasser und dem Vanillezucker zum Kochen bringen. Kardamomkapseln zerstoßen, mit den anderen Gewürzen in ein Teeei oder ein Teesäckchen geben. 20 Minuten ziehen lassen, anschließend Gewürze entfernen. Dann die überschüssige Flüssigkeit der Orangensaft-Rum-Apfel-Rosinen-Mischung in den Topf geben, umrühren und in Tassen füllen. Jeweils einen gehäuften Esslöffel der Apfel-Rosinen-Mischung hinzugeben und heiß genießen.