Herbstkräuter oder „Gefrorener Sommer“

Schösswender Herbstaktion (bis 30. Oktober)
14. September 2016
Wir freuen uns über tolle, neue Partner
2. November 2016

Herbstkräuter oder „Gefrorener Sommer“

Mit den richtigen Kräutern sorgt ein kücheneigener Kräutergarten auch im Winter für wertvolle Vitamine und eine optische Aufwertung Ihrer Küche. Einige Kräuterarten überleben die kalte Jahreszeit aber auch im Freien.

Frischer Kräutergenuss im Winter? Kein Problem! Wenn die Temperaturen sinken, wird es mediterranen Kräutern – wie beispielsweise Rosmarin oder Thymian – zu kalt.

Kräuter wie Rucola, Schnittsellerie oder Barbarakraut können auch in der kalten Jahreszeit stets frisch geerntet werden. Der Lichtmangel und die Kälte kann diesen Kräutern nichts anhaben und so liefern sie das ganze Jahr über wertvolle Vitamine.

Schnittsellerie:

Die Sellerieart wird gerne zum Würzen von Salaten, Saucen und Suppen verwendet. Der Schnittsellerie gehört zur Gruppe der petersilienartigen Pflanzen und wird zwischen 30 und 80 Zentimeter hoch.

Rucola:

Das Kreuzblütengewächs wird vor allem als Salatpflanze angebaut und schmeck köstlich auf Pizza oder einfach im bunten Salatmix. Der optimale Standort für die Pflanze ist ein sandig-lehmiger Boden in sonniger Lage.

Barbarakraut:

Die Pflanze wird auch Winterkresse genannt und kann hervorragend als Salat oder Gemüse verwendet werden. Die zweijährige Pflanze wird zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Die scharfe und würzige Note eignet sich vor allem zum Würzen von Fischgerichten. Feuchte und lehmige Böden sowie Halbschatten sind für die Pflanze optimal.

Pflege im Küchengarten

Sie wollen auch andere Kräuter den ganzen Winter über genießen und den Geschmack Ihrer Speisen damit so richtig zur Geltung bringen? Kein Problem – mit dem integrierten Kräutergarten in der Küche wird das möglich!

Wichtig ist es, die richtige Auswahl bei den Pflanzen zu treffen, denn nicht alle Kräuter- und Gemüsesorten vertragen die warme und trockene Zimmerluft. Kräuter, welche ein warmes und trockenes Klima auch in ihrem natürlichen Vorkommen bevorzugen, eignen sich besonders für den Winter-Küchen-Kräutergarten. Dazu zählen etwa Basilikum, Salbei, Oregano, Lavendel und Minze.

Im Winter können Sie auch Pflanzen aus dem Garten in die Küche übersiedeln. Einfach einige Triebe von beispielsweise Schnittlauch ausstechen und in einen Topf setzen.

Wichtig ist für die Kräuter ein heller und nicht zu warmer Ort, weil sie allesamt auch im Winter viel Licht brauchen.

Weniger geeignet für den Indoor-Bereich im Winter sind Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Dill und Kerbel, weil sich diese als winterharte Pflanzen eher kälteren Temperaturen angepasst haben.

Die warme und meist trockene Luft in der Heizperiode führt dazu, dass Sie Ihren Küchengarten sehr regelmäßig gießen sollten. Im Idealfall gießen Sie über den Untersetzer, so holen sich die Pflanzen nur soviel Wasser wie sie benötigen und bilden auch gesündere Wurzeln aus. Bei extrem trockener Luft sollten Sie ihren Garten in der Küche ab und zu mit Wasser besprühen. Die Pflanzen werden es Ihnen danken.

Wenn Sie die Pflanzen selbst aus Samen ziehen, achten Sie darauf, nicht zu dicht zu säen, denn das behindert das spätere Wachstum und führt dazu, dass die Pflanzen eingehen. Wir beobachten das oft beim gekauften Basilikum Töpfen. Diese halten oft nur wenige Wochen, weil sie viel zu dicht bewachsen sind.

Alternativen, Einfrieren oder Trocknen

Wollen Sie aber speziell diese Kräuter auch im Winter, so gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie suchen nach Kräutern, die ähnlich schmecken und für das Raumklima geeignet sind, wie beispielsweise Zimmerknoblauch, der geschmacklich mit Schnittlauch vergleichbar ist.

Oder Sie konservieren den herrlichen Geschmack ihrer Lieblingskräuter ganz einfach, indem Sie einen reichlichen Kräutervorrat entweder einfrieren oder trocknen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Kräuter zu einem leckeren Pesto zu verarbeiten.

Guten Appetit!